Hallo Ihr 2,
>Es strahlt viel Energie aus, die zunächst sehr positiv bei mir ankam. Erst durch das Lesen habe ich begriffen, dass >sie eher gefählich sein soll. Trotzdem, schönes, lebensvolles Bild!
freu und lach - in Herrenalb bekam ich ähnliche Rückmeldungen was das Bild angeht.
Nur - da fand (und hab's dann auch gesagt) ich das ziemlich schrecklich: mir ging's überhaupt nicht gut und dann diese Rückmeldungen: stark, viel Energie ...
Das komische ist, wenn es mir nicht gut geht, dann spüre ich meine innere Energie nicht mehr.
Spüre alles mögliche - andere Menschen und wie es ihnen geht zu stark: öhm - mir geht gerade auf, daß ich dann zum einen sehr auf "Empfang" eingestellt bin: wie eine Antenne - aber auch wie so ein Gerät bei Überreichweiten vieles was ankommt nicht sortieren kann. Und abgrenzen geht dann auch schlechter als sonst.
Zu dem Bild passt auch eine Geschichte, die irgendwann in mir aufstieg:
Es war einmal ein kleines Mädchen, nennen wir es Silber Flügel, daß ein Feuer in sich trug. Und die ersten Jahre lebte es ganz unbeschwert mit diesem Geschenk seiner Höheren Macht in sich. Für das kleine Mädchen war es ganz normal - und die anderen Menschen bemerkten nur ganz selten das Feuer und die Flügel.
Doch es begab sich, daß der Vater des kleinen Mädchens Schmied von Beruf war. Und dieser hatte in seinem Leben gelernt, daß man alles, was man in seinem Leben beginnt, perfekt machen muß. Die Flügel der kleinen Silver Wings fingen an zu wachsen - und der Vater gab ihr Ratschläge, wie sie diese am besten einsetzen könnte. Aber egal was sie auch versuchte - nie schien sie es ihrem Vater gut genug zu machen. Schließlich entschied der Vater, seiner Tochter tatkräftiger helfen zu wollen: er fachte sein Schmiedefeuer mächtig an und wollte ihre Flügel erhitzen und ihnen eine neue Form geben. Die Mutter dagegen wollte das Feuer mit einem ordentlichen Topf Wasser zum Erlöschen bringen - es war ihr unheimlich. Die Eltern fingen immer öfter heftig an zu streiten, was das beste für ihre Tochter wäre. Das machte dem kleinen Mädchen Angst.
Eines Tages - Silver Wings war ca. 5 Jahre alt - da beschloß ihre Mutter, sie wolle sich und ihre kleine Tochter vor dem Vater in Sicherheit bringen - weit weg in ein fremdes Land, hinter dem Regenbogen.
Sie behielt das Ziel der Reise für sich: aber ihr kleines Mädchen vertraute ihr - ihre Mama war doch bei ihr und würde auf sie aufpassen. Lange waren sie unterwegs und Silver Wings wurde sehr müde "Sind wir denn nicht bald da?" Aber die Mutter antwortete nicht - sie schien weit weg zu sein ... Endlich kamen sie an ein großes Tor, an dem die Wächterin die Mutter gleich zurück schickte. Und Silver Wings? Sie durfte wählen - und sie wählte das Leben!
Bevor sie allerdings zurück durfte, nahm man ihr zu ihrem Schutz die Erinnerung - diese sollte sie nur in allergrößter Not zurück erhalten. Ihre Flügel versteckte sie von nun an - und nur sehr wenige Menschen glaubten in besonderen Momenten einen silbernen Schimmer zu entdecken. Aber immer wenn sie genauer hinschauen wollten, versteckte Silver Wings ihre Flügel noch besser.
Viele Jahre vergingen: und je mehr die Zeit voranschritt, desto seltener dachte Silver Wings an ihre Flügel.
Ja, es kam der Zeitpunkt, da hatte sie sie so gut versteckt, daß sie sie nicht wieder fand und sie sogar ganz vergass. Erst schien das Leben ohne Flügel leichter zu sein, endlich war sie auf den ersten Blick wie alle anderen Menschen "ganz normal". Nur - wirklich glücklich machte es sie nicht: irgend etwas fehlte ihr - das spürte sie ganz deutlich. Und eines Tages beschloß sie auf die Suche zu gehen ...
Liebe Grüße
Stefanie